RAPPORT - Sortie d'automne du Conseil supérieur Suisse à Vevey à Samedi, 23 septembre 2017

Par un samedi-matin ensoleillé, les membres se sont rendus aux Pléiades, endroit pittoresque dans les hauts de Vevey. Les Conférences de Fribourg, Saint-Gall, Bâle, Zurich et Vaud ont participé à cette sortie. Dans une ambiance conviviale et chaleureuse, les membres de la Société Saint-Vincent-de-Paul ont échangé leur engagement et leur expérience autour de la mémoire de celui qui est leur guide : Frédéric Ozanam (1813-1853), (Fondateur de la Société de Saint-Vincent-de-Paul). 

Dans la petite salle à manger du Restaurant « Les Pléiades », les membres se sont réunis afin d'écouter l'exposé « l'œcuménisme dans le travail vincentien » (association œcuménique Saint-Vincent-de-Paul de la région morgienne) ; exposé donné par Monsieur Francis Carrard de Morges.

Situation des Eglises dans le Canton de Vaud :

Loi du 9 janvier 2007 sur les relations entre l'Etat et les Eglises reconnues de droit public, loi du 9 janvier 2007 sur la Fédération ecclésiastique catholique romaine du Canton de Vaud. Reconnaissance et subventionnement des tâches de diaconie communes : Collaboration des départements de solidarité, visites des prisons, aumônerie des écoles, accueil des migrants, collaboration entre Caritas et le Centre social protestant etc.

Origine de la Conférence Saint-Vincent-de-Paul de Morges

En 1998, un groupe d'amis fondèrent la « La Conférence Saint-Vincent-de-Paul » de la paroisse de Morges. Parmi eux, il y avait des personnes de confession protestante. Indépendamment de Saint-Vincent, ce même groupe est ä l'origine de la « Soupe d'accueil », puis plus tard de l'épicerie Caritas. Constitution de I' Association œcuménique Saint-Vincent-de-Paul de la région morgienne : En 2008, Roland Muggli prend la présidence de la Conférence Saint Vincent à Morges. Diacre de l'Eglise protestante, Roland Muggli, très sensible à l'œcuménisme, fut d'abord Frère Taizé, puis revenu à la vie civile, il fut directeur de maisons de retraite. A la retraite, il devient diacre de l'Eglise catholique. En 2008, il prend la présidence de la Conférence Saint-Vincent de Morges. Sous sa présidence, un certain nombre de réformés deviennent membres de la conférence de Morges.

En février 2012, la conférence décide de formaliser l'esprit œcuménique qui l'habite et crée « I' Association œcuménique Saint-Vincent-de-Paul de la région morgienne ». De nouveaux statuts sont élaborés et la trésorerie et le secrétariat sont confiés à des membres réformés. La composition de l'association compte alors :
Une dizaine de membres catholiques, dont un animateur pastoral du Département Solidarités de l'Eglise catholique dans le Canton de Vaud ; trois réformés, dont le diacre du département Ecoute et Solidarité de la région EERV ; le major du poste de Morges de I' Armée du Salut. 

Les Eglises Evangéliques sont restées prudentes. Elles envoient une représentante a notre A. G., mais n'ont pas d'activité avec nous.
Aujourd'hui, sur le terrain ; état des lieux en demi-teinte. Après une période de banne collaboration oecuménique, l'enthousiasme s'essouffle. Les personnes convaincues ayant passé la main, les successeurs n'ont plus les mêmes motivations, en particulier les représentants des institutions.

(Rapport de Monsieur F. Carrard, Morges, 4 octobre 2017)

 

Vevey, 26 janvier 2018, A. Duboux

Herbsttagung des Oberrates der Schweizerischen Vinzenzgemeinschaft in Les Pléiades am Samstag, 23. September 2017

Nach einer wunderschönen Zugfahrt treffen wir pünktlich in «Les Pléiades» ein, dem diesjährigen Veranstaltungsort der Herbsttagung. Strahlender Sonnenschein und eine atemberaubende Sicht über das Lavaux sowie den Genfersee, stimmen uns ein für den heutigen gemeinsamen Tag. Wir werden von unserem Präsidenten Markus Jungo ganz herzlich zur diesjährigen Herbsttagung begrüsst. Einen speziellen Willkommensgruss richtet er an M. Abbey, welcher den Tag mit uns verbringt.

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Nach der kurzen Begrüssung bedankt sich Markus Jungo bei Agnès Duboux und beim Ortsrat Lausanne für die Organisation der Tagung. Er wünscht allen einen ergiebigen und interessanten Austausch.

Auch Agnès Duboux begrüsst Ihrerseits alle Anwesenden und informiert sogleich über das Tagesprogramm. Francis Carrard vom Vinzenzverein Morges hält ein Referat zum Thema „Ökumene im Vinzenzverein Morges“.

In seinem Referat beginnt er mit einem kurzen geschichtlichen Rückblich bezüglich der Zusammenarbeit von Katholiken und Protestanten im Vinzenzverein Morges.

Historisch war der katholische Glaube im Kanton Waadt lange Zeit verboten. Die Gläubigen konnten Ihre Religion nur im Geheimen praktizieren. Erst 1970 wurde der katholische Glaube staatlich anerkannt. Der katholische Glaube wurde allerdings erst zu Beginn des Jahres 2000 mit dem protestantischen gleichgestellt.

Nach diesen interessanten Angaben zur Vergangenheit, kommt Francis Carrard auf die Vinzenzgemeinschaft von Morges zu sprechen. Diese wurde im Jahr 1998 gegründet. Seit ihrer Gründung haben Katholiken und Protestanten stets zusammengearbeitet, um Menschen in Not zu unterstützen.

Als eine der führenden Persönlichkeiten mit einem ausgeprägten ökumenischen Gedanken wird Roland Muggli (Diakon) zitiert. Letzterer hat sich umfassend eingesetzt für die Zusammenarbeit der beiden Glaubensgemeinschaften.

Leider besteht aktuell nur noch eine formelle Beziehung zwischen den Vertretern der reformierten und der katholischen Kirche. Dies ist vor allem auf die finanziellen Schwierigkeiten der reformierten Kirche zurückzuführen. Aufgrund der beschränkten finanziellen Ressourcen können nicht genügend Vertreter für den Austausch mit den Vertretern des katholischen Glaubens bereitgestellt werden.

Schliesslich kommt Francis Carrard auf die heutigen Einsätze der Vinzenzgemeinschaft Morges zu sprechen. Allgemein wird eine Zunahme von Gesuchen um finanzielle Unterstützung festgestellt. Nicht zuletzt wird die Vinzenzgemeinschaft Morges auch von der Sozialhilfe um Unterstützung angefragt. Um finanzielle Mittel zu erschliessen ist eine „soirée de soutien“ geplant. Die Teilnahme kostet CHF 200.- pro Person. Francis Carrard ermuntert uns alle, für diese Veranstaltung Werbung zu machen.

Bevor wir die Rückfahrt antreten, werden beim Mittagessen noch zahlreiche Gedanken ausgetauscht.

Wir wünschen allen eine gute Zeit und hoffen auf eine rege Teilnahme an der nächsten Herbsttagung.

 

Münchenbuchsee, 12. Dezember 2017, Bernhard Schneiter

Generalversammlung des Ortsrates Deutschfreiburg

Am 12. März hat in Überstorf die Generalversammlung des Ortsrates Deutschfreiburg statt gefunden. Wie üblich wurde dieser Anlass mit einer Messe in der Pfarrkirche begonnen.
Die Generalversammlung wurde im Saal des neu renovierten Gasthofs „Schlüssel“ abgehalten.
Die Präsidentin der Vinzenzkonferenz Überstorf hielt in Ihrem Willkommensgruss einen Rückblick auf die langjährige Geschichte der Konferenz. Die Konferenz wurde bereits 1854 gegründet. Zu Beginn des 20.Jahrhunderts beliefen sich die jährlichen Ausgaben auf ca. Fr. 900.– pro Jahr. Diese Summe wurde regelmässig für Schuhe (Holzböden / Schlorgge), Reiswellen (Wädele) und die Schulsuppe ausgegeben. Die Schulsuppe war in dieser Zeit für die Kinder von Arbeiterfamilien und Kindern mit einem langen Schulweg gedacht. Die Vinzenzkonferenz organisiert im Speziellen Seniorenferien.
Zur Generalversammlung konnte der Präsident Robert Sturny 53 Mitglieder aus 15 Konferenzen begrüssen. Insgesamt sind in 16 Konferenzen ca. 390 Mitglieder die sich regelmässig an vinzentinischen Einsätzen beteiligen.
Der Ortsrat Deutschfreiburg organisiert den Erfahrungsaustausch unter den Konferenzen, hilft soweit notwendig die Kontakte zum Zentralrat Freiburg herzustellen und vertritt den Ortsrat im Zentral- und Oberrat. Die Geschäfte im Ortsrat konnten in üblicher Form abgewickelt werden und boten in diesem Sinne einen unkomplizierten Ablauf. 
Aus dem Zentralrat Freiburg wurde berichtet, dass mehrere Gesuche die Mobilität von Bedürftigen diskutiert wurde. Mit relativ geringem Aufwand konnte so der Weg zur Arbeit ermöglicht werden und dass die Gesuchsteller mit ihrer Arbeit weiterhin unabhängig blieben.
Im letzten Traktandum berichtete Franziska Bolliger über die Arbeiten von „Cartons du Coeur“. Dieses Hilfswerk schenkt den Bedürftigen Lebensmittelpakete. Cartons du Coeur arbeitet eng mit den Vinzenzkonferenzen zusammen. Frau Bolliger bedankt sich für die tatkräftige Mitarbeit der Vinzentinerinnen und Vinzentinern. 
Nach den statuarischen Themen wurde zum Abschluss ein Imbiss in Form einer Gerstensuppe serviert. Die Einfachheit dieses gemeinsamen Essens entsprach dem vinzentinischen Geist.

 

400 Jahre vinzentinische Arbeit

In diesem Jahr konnte  die vinzentinische Familie FAMVIN ihr 400 jähriges bestehen feiern. Zu diesem Anlass wurde an der UNO in Genf eine Ausstellung eingerichtet. Damit hat die Bewegung eine gute Gelegenheit erhalten ihr stilles und unkompliziertes Wirken vorzustellen. 1617 hat Vinzenz von Paul die „Bruderschaft der Damen der christlichen Liebe“ gegründet.

Der Ursprung der Vinzenzvereine resp. Konferenz geht auf das Jahr 1833 zurück. Heute arbeiten sie in 135 Ländern der Welt. Mehr ist unter dem Link www.ssvpglobal.org zu erfahren. In der Schweiz wurde die erste Konferenz 1846 gegründet.