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Die VIKO im europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit.
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Das europäische Jahr der Freiwilligenarbeit wurde von EUNET ausgerufen und ist demnach eher eine Angelegenheit in den EU-Mitgliedstaaten. Trotzdem benützen auch viele Feiwilligenorganisationen in der Schweiz diese Gelegenheit um auf sich aufmerksam zu machen und führen besondere Aktionen durch.
Wir haben uns im Schweizerischen Oberrat der Vinzenzkonferenzen Gedanken zu diesem Jahr der Freiwilligenarbeit gemacht.
Die Vinzenzkonferenzen in der Schweiz unterstützen mit ihrer Arbeit hauptsächlich die diakonische Arbeit in den Pfarreien. Naturgemäss wird in der Öffentlichkeit wenig über diese wertvolle Arbeit gesprochen, da in jedem Fall die Würde der Bedürftigen gewahrt werden muss und die Bedürftigen nicht in Pflicht des Dankens geraten dürfen. Dadurch geht die vinzentinische Bewegung aber das Risiko ein, in Vergessenheit zu geraten. Diesem Umstand wollen wir entgegenwirken und im europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit ein Inventar oder Bild über unsere Arbeit erstellen.
Mit diesem Inventar oder Bild über unsere Arbeit wollen wir unseren Mitgliedern ein Mal mehr das Bewusstsein stärken. Die Mitglieder sollen sich bewusst werden wie gross und wertvoll ihre Leistung ist. Die einzelnen Konferenzen sollen auch erfahren, wie in den anderen Konferenzen der Schweiz gearbeitet wird. Sicher wird dadurch auch die Motivation gestärkt neue Aufgaben anzugehen. Auch sollen die Mitglieder durch dieses Bild einen Dank für ihr Engagement erfahren.
Den überlasteten Pfarreien in denen keine Vinzenzkonferenz tätig ist wollen wir aufzeigen, welche Unterstützung sie von der vinzentinischen Bewegung erwarten dürfen. Die Pfarreien sollen auch erfahren, dass die vinzentinische Arbeit im christlichen und kirchlichen Sinne geschieht.
Damit sei auch gesagt, dass die Vinzentiner als Laien mit ihrer Gesinnung eine sehr wertvolle Unterstützung anbieten können. Eine Unterstützung die diskret geschieht und deshalb ein besonderes Vertrauen verdient.
Die Mitglieder der Vinzenzkonferenzen und der Vorstände, die Orts- und Zentralräte sowie der schweizerische Oberrat arbeiten unentgeltlich. Damit ist garantiert, dass die Spenden ohne grossen administrativen Aufwand zu den Bedürftigen gelangen und damit sehr wirkungsvoll eingesetzt werden. Diese Haltung der Vinzentiner hat hie und da finanzielle Engpässe bei der administrativen Arbeit zur Folgen, zwingt aber die Mitglieder auf allen Ebenen zur einer gesunden Bescheidenheit. Spenden die speziell für die administrative Arbeit abgegeben werden sind deshalb immer willkommen.
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Düdingen 27. März 2011
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Markus Jungo
Präsident des schweizerischen Oberrates.
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