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Geschrieben von: Peter Oberholzer
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Donnerstag, 28. Mai 2009 um 21:44 Uhr |
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Letztes Jahr hat die Vinzenzkonferenz Heiligkreuz-Rotmonten, St. Gallen, Fr. 30'800 ausgegeben. Dazu ein paar Beispiele:
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Einer alleinerziehenden Mutter bezahlen wir die Spielgruppe, geben ihr Adressen von Landsleuten und CDs von religiösen Liedern ihrer Heimat.
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Ein intelligentes Mädchen verliert den Anschluss in der Schule, weil ihm niemand zu Haus helfen kann. Die Viko gibt einem Kantischüler Fr. 10 pro Nachhilfestunde.Â
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Ein Mann verliebt sich in eine andere Frau. Seine Ehefrau braucht Abstand. Ihr Mann verweigert ihr das Geld für die Reisekosten zu ihrer Heimatfamilie.Â
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Eine Schwarze kann im kleinen Dorf die Vorwürfe nicht mehr anhören, sie hätte nur des Geldes wegen einen Schweizer geheiratet. Sie möchte mit ihm in einen grösseren Ort ziehen. Sie kommt mit zwei kleinen Kindern nach St. Gallen und kämpft sich durch. Wir tragen die Lebenskosten mit, bis beide ihre Zukunft entschieden haben.Â
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Eine Nachbarin hilft täglich einer Frau nach über 20 Operationen im Haushalt und wird ihre Gesprächspartnerin. Wir geben ihr für ein halbes Jahr eine Entschädigung.Â
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Eine krebskranke Mutter hat noch eine Lebenserwartung von 2-3 Jahren. Sie hat Angst, dass ihre Kinder das Land verlassen müssen, weil das Familieneinkommen zu gering ist. Ich verspreche ihr, Unterschriften zu sammeln und die Medien auf den Plan zu rufen, falls dies eintreffen sollte. Wir bezahlen der sehr gut   integrierten Familie (sie betreute unendgeldlich eine demenzkranke Schweizerin im Haus) die Einbürgerungsgebühr. Â
Eine Einsicht drängt sich auf: Die Kirche geniesst viel Vertrauen. Sie ist im Grunde eine ganz tolle Sache. Herzlichen Dank allen Gönnerinnen und Gönnern der Viko.
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Peter Oberholzer
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Zuletzt aktualisiert am Montag, 01. März 2010 um 21:38 Uhr |