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Diakonie Forum vom 2. Mai 2009 in Flawil mit dem Thema: Vom Vorteil gut zu sein! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Schönbucher Rosmarie   
Donnerstag, 28. Mai 2009 um 17:12 Uhr

260 Teilnehmer trafen sich im Lindensaal zu Kaffee und Gipfel. Bald entdeckte ich das eine oder andere bekannte Gesicht und freute mich. Anschliessend wurden wir von Herrn Kreisel vom Ordinariat und dem Vorbereitungsteam begrüsst.

 

Leben auf der Gasse

Vier Maturandinnen wagten das Experiment für drei Wochen auf der Gasse zu leben.

Zwei der jungen Frauen waren anwesend und zeigten uns anhand von Filmausschnitten wie es ihnen dabei ergangen ist und erzählten mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hatten. Das grösste Problem war die Beschaffung von Geld. Am besten funktionierte das Betteln mit einer Tafel, welche auf das Projekt hinwies. Nicht zu unterschätzen war das Wetter. Dies spielte schlecht mit und zwang wegen Krankheit zu einem Unterbruch. Die randständigen Menschen auf der Strasse freuten sich über das Unternehmen.

 

Vom Vorteil, gut zu sein.

Pater Niklaus Brantschen sprach zu diesem Thema und zu seinem Buch: Mehr Tugend, weniger Moral.

Durch Tugend werde ich wer ich bin und habe Freude am Guten. Die vier Kardinalstugenden sind: Klugkeit Gerechtigkeit, Tapferkeit und Masshalten. Moral engt ein und lehrt uns das Fürchten.

 

Locker, aufmerksam und mit festem Willen den Diakonie- Berg besteigen.

Dazu gab uns Herr Manfred Gehr, Unternehmungs-, Lern- und Projektberater Anleitungen anhand von praktischen Beispielen.

 

Spitzenleistung Diakonie, wie erreiche ich das und wie muss ich vorgehen.

Das Wichtigste ist der Glaube an die eigene Leistung (Motivation zum positiven Denken) und der Weg der kleinen Schritte.

 

Zukunft – Diakonie – Ökumene

Frau Petra Müllhauser leitete das Gespräch dazu zwischen Bischof Markus Büchel und Kirchenratspräsident Dölf Weder. Beide Herren sind sich einig, dass eine langfristige, gute Zusammenarbeit notwendig ist.

 

Heute beginnt war morgen entsteht – Weltcafé

In verschiedenen Gruppen wurden Möglichkeiten erörtert Projekte entstehen zu lassen. So zum Beispiel ein  Arbeitslosentreff in der Pfarrei zu organisieren, einen Fahrdienst, oder Mittagstisch neu Aufleben zu lassen.

 

Bleiben wird mir die grosse Besucherzahl, die selbstverständliche Akzeptanz der Organisationen untereinander und wie viel freiwillige Arbeit geleistet wird.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 28. Mai 2009 um 17:14 Uhr
 
 

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